Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zur Fußzeile springen

Entscheidung gegen Strabag STRABAG AG und F. Lang u. K. Menhofer Baugesellschaft mbH & Co KG zum Abänderungsantrag der BWB

Der Geldbußenbeschluss des Oberlandesgerichts Wien als Kartellgericht vom 21.10.2021 (GZ 27 Kt 12/21y-20) wird aufgrund eines Abänderungsantrags der Bundeswettbewerbsbehörde vom 22.07.2022 gemäß §§ 72 ff AußStrG wie folgt abgeändert:

Über die STRABAG AG und F. Lang u. K. Menhofer Baugesellschaft mbH & Co KG wird wegen einer einheitlichen und fortgesetzten Zuwiderhandlung gegen § 1 Abs. 1 KartG und Art. 101 AEUV in Form kartellrechtswidriger Preisabsprachen, Marktaufteilungen sowie des Austauschs wettbewerbssensibler Informationen mit Mitbewerbern im Zusammenhang mit öffentlichen und privaten Ausschreibungen im Hoch- und Tiefbau in Österreich im Zeitraum von Juli 2002 bis Oktober 2017 gemäß § 29 Z 1 lit. a und d KartG eine Geldbuße in Höhe von 146 Millionen Euro verhängt.

Der Beschluss ist rechtskräftig.