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Kooperation zwischen dem Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) und der Bundeswettbewerbsbehörde vertieft

Mag. Wieselthaler, Direktor des BAK und Mag. Fasching, Leiter der Abteilung für Prävention, besuchten am 6. April 2011 die BWB und informierten die Mitarbeiter der Bundeswettbewerbsbehörde über die Aufgaben des BAK, Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.

Schlagwort "Compliance"

Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stand neben der Organisation des neuen Bundesamtes und dessen Aufgaben, die Sensibilisierung für Korruptionsdelikte. Dabei wurde behandelt, wie es zu diesen kommen kann, welche Motivation Mitarbeiter zu solchen Handlungen treibt, welche Möglichkeiten und Gelegenheiten dafür vorhanden sein müssen und vor allem auch, wie man diese vermeiden kann. Viel Verantwortung liegt dabei bei den einzelnen Organisationen selbst (Strukturen und Abläufe) als auch bei ihren Führungskräften. "Compliance" ist hier das gängige Schlagwort, das auch im Kartellrecht seine Anwendung findet, wenn es darum geht von Seiten der Unternehmen kartellrechtlich relevanten Absprachen vorzubeugen und den Mitarbeitern kritischen Handlungweisen oder problematische Vertragstexte vor Augen zu führen.

Verstärkte Zusammenarbeit erforderlich

Doch nicht nur im Compliance Ansatz liegen Parallelen der beiden Organisationen. Auch bei Ermittlungen kann eine verstärkte Zusammenarbeit von Vorteil sein, denn oftmals gehen unkorrekte Vorgehensweisen bei Auftragsvergaben einher mit Preis- oder Gebietsabsprachen. Generaldirektor Dr. Thanner und Direktor Mag. Wieselthaler kamen daher überein, auch weiterhin die Zusammenarbeit ihrer beiden Organisationen zu verstärken.