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Die Bundeswettbewerbsbehörde prüft die Vergabe von TV-Rechten an den österreichischen Ski Weltcupveranstaltungen durch den ÖSV

Schon vor der Liberalisierung des Privatfernsehens in Österreich hatten ORF und ÖSV einen 10-jährigen Exklusiv-Vertrag über die Vergabe dieser Rechte abgeschlossen. Im Zuge der Entwicklung auf den Rundfunkmärkten in Österreich und infolge der jüngeren Rechtspraxis der Europäischen Kommission zu den Sportrechten erweckt der Vertrag wettbewerbsrechtliche Bedenken. Dabei stehen die im internationalen Vergleich unüblich lange Vertragsdauer und der Umstand, dass der Vertrag vor dem Hintergrund der Marktverhältnisse dazu beiträgt, andere Rundfunkveranstalter in Österreich vom Erwerb von TV-Rechten an Ski Weltcupveranstaltungen zur Gänze auszuschließen, im Vordergrund. Die Bundeswettbewerbsbehörde hat ORF und ÖSV die Bedenken Mitte Jänner in einer ausführlichen Stellungnahme mitgeteilt. ORF und ÖSV haben sich bereit erklärt, mit der Bundeswettbewerbsbehörde über eine bedenkenfreie Lösung zu verhandeln.