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Debit- und Kreditkartenmarkt

14.11.2003
Bundeswettbewerbsbehörde untersucht den Debit- und Kreditkartenmarkt und wird weiterhin geeignete Maßnahmen setzen. In einem Fall konnte am 11.11.2003 eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

Die Bundeswettbewerbsbehörde ist seit Beginn ihrer Tätigkeit mit zahlreichen Beschwerden auf dem Markt für Debit- (Bankomat-) und Kreditkartenzahlungssystemen beschäftigt. Auch in jüngster Zeit haben Beschwerdeführer aus dem Handel und der Tourismuswirtschaft vermehrt den extrem monopolisierten österreichischen Markt beklagt. Die Bundeswettbewerbsbehörde hat am 11.11.2003 in einem Gespräch zwischen einem Beschwerdeführer aus dem Hotelsektor und einem Unternehmen, welches Dienstleistungen rund um das Debitkartenzahlungsgeschäft anbietet, eine einvernehmliche Übergangslösung ermöglicht. Weitere Schritte sollen im nächsten Jahr erfolgen.

Die Bundeswettbewerbsbehörde wird - wegen der großen Zahl von Beschwerden - den Markt für Debit- und Kreditkarten sowie den Markt für alle damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen weiterhin genau untersuchen und geeignete Maßnahmen treffen.

Eine Beschwerde wegen behaupteten Marktmachtmissbrauchs und/oder Kartellabsprachen eines Anbieters von bargeldlosen Zahlungsdienstleistungen gegen einen österreichischen Wettbewerber wird demnächst vom Kartellgericht entschieden.