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Geldbuße wegen verbotener Durchführung gegen Aktieselskabet af 5.5.2010

Auf Antrag der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat das Kartellgericht am 1.10.2019 eine Geldbuße iHv EUR 75.000,00 gegen „Aktieselskabet af 5.5.2010“ verhängt.

Das Unternehmen erwarb einen 25% überschreitenden Anteil an der ASOS Plc im im Jahr 2012 und meldete den durchgeführten Zusammenschluss erst nachträglich bei der Bundeswettbewerbsbehörde an (BWB/Z-4077).

Der Parteien haben den Sachverhalt außer Streit gestellt.

Der Beschluss ist rechtskräftig.

Betroffener Wirtschaftszweig: Bekleidung und Schuhe

Erklärung: Unter einer verbotenen Durchführung versteht man die Durchführung anmeldepflichtiger Zusammenschlüsse, die ohne Genehmigung bzw. in anderer Art und Weise als freigegeben durchgeführt werden. Wegen verbotener Durchführungen hat das Kartellgericht gemäß § 29 Abs 1 lit a KartG Geldbußen zu verhängen.