Bundeswettbewerbsbehörde

CECI

Central European Competition Initiative

Die "Central European Competition Initiative" wurde 2003 von fünf nationalen zentraleuropäischen Wettbewerbsbehörden (Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei und Slowenien) gegründet. Sitz dieser Vereinigung ist die Ungarische Wettbewerbsbehörde (Gazdasagi Versenyhivatal) in Budapest. Ziel des Kooperationsforums ist es zum einen ähnlichen Herausforderungen auf dem Bereich des Wettbewerbs gemeinsam zu begegnen und dabei den Austausch von "best practise" zu forcieren und zum anderen die Zusammenarbeit bei voneinander abhängigen bzw. länderübergreifenden Zusammenschlüssen, Marktmachtmissbräuchen oder Kartellabsprachen im Rahmen der gesetzlichen Gegebenheiten zu verstärken.

Die BWB als Mitglied der CECI

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde trat am 17. Februar 2009 der Central European Competition Initiative (CECI) bei. Im Rahmen des OECD Meetings in Paris wurde der Kooperationsvertrag von Generaldirketor Dr. Thanner unterzeichnet.

Der Informationsaustausch in diesem Dachverband hinsichtlich zukünftiger, grenzüberschreitender Missbrauchs- und Kartellfälle soll im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten erleichtert werden; Wettbewerbsrechtliche Entwicklungen will man gemeinsam vorantreiben; Veränderungen von Märkten gemeinsam begegnen; Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und gemeinsame Weiterbildungsseminare nutzen. "Mit dem Beitritt zur Central European Competition Initiative verfügt die Bundeswettbewerbsbehörde über ein gutes Instrument der internationalen Vernetzung zur effizienten Wettbewerbsaufsicht." so Dr. Thanner.